Es ist so spät in der Nacht
Bin wach so wach so
vollkommen hilflos gegenüber allem
das mich zu dem macht
was ich bin was ich fühl
was ich denk
ist nicht so wichtig so wichtig
für dich nicht richtig
halt ich’s verborgen ganz tief
weit weg von dir und mir
und der Welt da draußen
interessiert’s nicht
das Wir dass wir
anders denken und fühlen und sind
zu jung, zu verloren
im Raum der Gefühle der Gedanken
halten nicht die Balance wir schwanken
und fallen in die Dunkelheit der Nacht
bin wach so wach so
vollkommen hilflos.
Es ist so früh am Morgen
Bin müde so müde so
vollkommen hilflos gegenüber
der Kälte dem Frust den Blicken
die mich vorwurfsvoll anblicken
was machst du hier
warum gehst nicht fort
was hält dich fest so fest so
festgefahren im Alltag bist du
unzufrieden, unfähig Frieden zu
finden in der Kälte dem Glück den Blicken
interessierts nicht
das Ich dass ich
anders denke und fühle und bin
zu glücklich mit dem
wie ich bin
mit dir hier oder mit wem
dort draußen in der Kälte
bin müde so müde so
vollkommen hilflos.
Es ist so viel Nichts am Tag
bin leer so leer so
vollkommen hilflos gegenüber allem
das mich gefangen hält
zwischen den Dingen des Lebens
und den Dingen meines Bestrebens
liegen Fernen so
unüberwindbar so unklar so unwahr
ist die Pflicht von euch auferlegt
oder von mir festgelegt
und er fliegt er fliegt
weit weg im Raum der Gefühle der Gedanken
nicht wirklich nur dort nur
will ich wirklich
weit weg so weckt meine Angst
zu verlieren, dem Unwichtigen
zu erliegen, das wirklich Wichtige
soll bleiben oder gehen
bin leer so leer so
vollkommen hilflos.
Beitragsbild: Quelle

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