Kategorie: gefühle
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Falls du dich einsam fühlst
Falls du dich in den nächsten Wochen einsam fühlst, solltest du wissen, dass ich an dich glaube. Wer bin ich, dass ich an dich glauben kann, wir kennen uns nicht. Und doch glaube ich an dich, weil ich dich spüre. Durch meine eigene Einsamkeit. Einsamkeit ist Lethargie. Es ist das am Fenster stehen und nach…
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Eine Ode an Noise Cancelling – Kopfhörer
Starbucks. 17:30 Uhr. Ein kleiner, kreisrunder Tisch ist noch frei, ganz hinten an der Wand. So viele Menschen. Freundinnen, zu zweit, zu dritt, zu viert. Sie plaudern ausgelassen, sie lachen, sie gehen völlig in der Gruppe auf. Pärchen, erste Dates und lange Beziehungen, die einen sehr neugierig, die anderen suchen den Raum nach einem Gesprächsthema…
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Die Gefühle für einen Menschen
Wären die Gefühle für einen Menschen weniger als das, was sie sind… ein (…)
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Ich weiß nicht wohin
Ich ziehe nie etwas durch. Außer das Abi, das habe ich durchgezogen, nachdem ich in der elften Klasse abspringen wollte. Hatte kein Bock mehr und alles war scheiße. Hab aber leider keine Ausbildungsstelle bekommen. Wie auch, wenn man sich lediglich bei den zehn größten Medienunternehmen Deutschlands bewirbt. Na gut, mach ich halt doch mein Abi.…
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Das Vancouver-Gefühl
Gestern nahm ich den letzten Bus zurück zur Unterkunft etwas außerhalb von Vancouver. An der äußersten Ecke der Busstation stand ein Mann, er müsste noch in seinen Zwanzigern gewesen sein. Nein, er stand nicht, er tanzte. Er sah normal aus, breite Hose, langes T-Shirt, Cap, machte keinen betrunkenen Eindruck, vielleicht hatte er ‚was geraucht, aber…
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Die Wolke über meinem Kopf
Wenn es dunkel wird und der Kopf im Kopfkissen versinkt, ist dort ein Licht im Raum, das niemand sieht. Ein Gedanke zweifelsohne, fast wie eine Idee, nur nicht ganz so lose, nicht frei und auch nicht leicht. Als stünde eine Wolke über dem Körper, der schlafen will, es nicht kann, und auch nicht wirklich versucht.…
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Dunkel und fast Nacht
Es ist dunkel und fast Nacht. Hochhäuser mit Lichter rauschen an mir vorbei. Der Zug trägt mich zum heimischen Bahnhof. Ich bin betrunken, mein Kopf lehnt an der Scheibe. Sie ist kalt, nicht so kalt wie draußen, aber kalt genug, damit die Haut an ihr friert. Ziehe den Kopf zurück, setze die Kopfhörer auf, ein…
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Unergründlich
Ich laufe in meiner Wohnung auf und ab, den Kopf gesenkt, die Augen auf den beigebraunen Parkettboden gerichtet, äußerlich wie innerlich in einer bedeutungsschweren wie schwer zu fassenden Tiefe versunken, immer zurück zur Ausgangsposition, aus der ich eben kam, gleichwohl in die Gegenrichtung meines Herzens. Wie unterschiedlich aufgeladene Pole stoßen sich die Orte im Raum…

